Pressemitteilung
Märkische Allgemeine Zeitung 14.07.2010
PFERDEZUCHT: Waldemoor beeindruckt Preisrichter
Sechs Wochen alter Haflingerhengst der Müller-Farm in Zehdenick holt erste Preise
ZEHDENICK - Bei der Haflinger- und Ponyfarm Müller aus Zehdenick ging es in den vergangenen Wochen heiß her – und das nicht nur wegen der tropischen Temperaturen. Zwischen April und Juni sind dort zwei Haflinger- und ein Minishetlandfohlen geboren worden. Der jüngste von ihnen, Haflingerhengstfohlen Farmers Waldemoor, gewann am 26. Juni im Alter von gerade mal vier Wochen die Fohlenschau des Zuchtvereins Ruppiner Schweiz und qualifizierte sich für das große Fohlenchampionat im Landesgestüt Prussendorf.
Dort musste er sich am vergangenen Sonnabend mit anderen Championatsfohlen aus Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt den Richtern zur Schau stellen und konnte wieder überzeugen. „Ein typstarkes Fohlen, das keine Wünsche offen lässt“, so lautete das Urteil. Mit seiner überzeugenden Präsentation sicherte er sich den Reservesieg, den zweiten Platz. Gewertet werden Rassetyp, Exterieur, Trabbewegung, Schritt und der Gesamteindruck.
Das ist der bislang größte Erfolg des Teams der Haflinger- und Ponyfarm, die sich seit 2008 der Zucht der Haflinger- und Shetlandponys verschrieben hat. Neben den acht Zuchtstuten und dem eigenen hochprämierten Minishettydeckhengst Steinburgs Thunderstorm wollen auch noch weitere Ponys, Ziegen und Schafe umsorgt werden.
David Müller betreibt die Haflinger- und Ponyfarm zusammen mit seiner Frau seit 2007. Mit dem jüngsten Erfolgsfohlen, das übrigens von der Stute Farmers Styx abstammt, hat er wieder ein hoffnungsvolles Jungtier im Stall stehen. Farmers Waldemoor ist zwar noch sehr jung, aber ein Fohlen könne jederzeit zu Zuchtschauen mitgenommen werden, sagt Müller. Die richtige Zeit sei aber ab vier Wochen. Davor sind die Bewegungen noch nicht so ausgeprägt und die Tiere noch nicht richtig wach. Erwartet hatte der Zehdenicker Züchter den Erfolg nicht. Er sehe zwar, ob ein Fohlen gute Veranlagungen hat, aber erst nach den ersten Championaten, wenn auch die Preisrichter ihre Wertungen abgegeben haben, könne man ein Tier richtig einschätzen.
Waldemoors Mutter, die Stute Styx, war die erste erfolgreiche Fohlenstute der Farm. Mit ihr errang David Müller im Jahr 2008 Platz drei bei der Haflingerschau in Reinstedt (Sachsen-Anhalt), Platz zwei bei der Stuteneintragung im brandenburgischen Landesgestüt Neustadt/Dosse und Platz eins bei der Stutenleistungsprüfung der Ponys im ersten Durchgang im Landesgestüt. Dabei kam Styx auf die Höchstnote zehn. Kein Wunder also, dass sie ihre guten Gene nun an Waldemoor weitergegeben hat. 60 bis 70 Prozent der Eigenschaften eines guten Fohlens stammen ohnehin von der Stute. Allerdings muss auch der Hengst gute Gene mitbringen.
Waldemoor könnte jetzt ein Hengst werden, der seine ausgezeichneten Eigenschaften nach der Körung, dem Qualitätsgütesiegel, weitergeben kann. Als Deckhengst darf er dann mit drei Jahren eingesetzt werden. Bis dahin muss der kleine Mann noch ein bisschen wachsen und sich zu einem starken, gelassenen Pferd entwickeln. Doch schon jetzt ist David Müller stolz auf sein Nachwuchstier: „Es ist das Erfolgreichste für einen Züchter, wenn er selbst einen Hengst gezogen hat, der dann gekört wird.“ Haflinger seien im Übrigen richtige Familientiere. Müller schätzt an ihnen ihre ruhige, aber auch sensible Art. Sie können zum Reiten und für die Kutsche eingesetzt werden und sind insbesondere auch für Kinder und Jugendliche geeignet.
Nun heißt es Daumendrücken für den Junghengst, denn das bundesoffene Fohlenchampionat in der Nähe von Braunschweig folgt schon bald. Dort gilt es für Farmers Waldemoor dann, sich mit den besten Fohlen bundesweit zu messen und vielleicht beeindruckt er ja auch die dortigen Preisrichter. (roe)
Haflinger aktuell Ausgabe Sept./Okt. 2009
Erfolgreiche Fohlenschau
Am Sonnabend, dem 27. Juni fand in Wulkow eine der größten Fohlenschauen des Landes Brandenburg statt.Unter den ca. 60 aufgetriebenen Fohlen waren auch 7 Haflinger. Gesamtsiegerin der Haflinger die aus der Senzy- Ahnengold gezogene Stute Farmers Sizilia. Züchter ist die Haflinger- und Ponyfarm Müller, Besitzer Norbert Müller.
Die nobel aufgemachte, moderne Stute überzeugte die Richter mit energischem bewegungsablauf, viel Mechanik, bei schönem Typ und einer guten Entwicklung. Sie erreichte 25 Punkte und wurde Prämienfohlen. Des Weiteren hat sie am 26.07.2009 beim Fohlenchampionat im Landesgestüt Neustadt/Dosse den Hof der Familie Müller vertreten.
Märkische Allgemeine Zeitung MAZ vom 29.07.2009
Senzy war die große Pferdeliebe
Die Haflinger- und Ponyfarm Müller aus Zehdenick hat erfolgreiche Fohlen im Stall
Farmers Sizilia ist eine ruhige Fohlenstute. Solange ihre Mutter Senzy neben ihr steht, lässt sie sich seelenruhig derigieren. Anders der in der Nachbarbox stehende preisgekrönte Hengst Steinburgs Thunderstorm, ein vierjähriges Minishetlandpony. Der ist als Deckhengst sehr gefragt und muss seine überbordende Manneskraft bei dem ein oder anderen Wiehern ständig rauslassen. Die Tiere gehören zu der Haflinger- und Ponyfarm Müller. David Müller betreibt die Zucht seit 2007 mit seiner Frau. Pferde hatten die beiden schon länger. Doch eine Zucht ist eben doch etwas anderes, sagt er. Die drei Kinder sind so oft wie möglich dabei, wenn der Papa sich um die Tiere kümmert. Und sie sind wie der Vater sehr stolz auf Farmers Sizilia, die am vergangenen Sonntag beim Fohlenchampionat in Neustadt Dosse einen fünften Platz belegt hat. Zuvor war das vier Monate alte Stutenfohlen bei der Fohlenschau am 26. Juni in Wulkow zum Sieger erklärt worden und hat sich mit der Wertung von 25 Punkten für das Championat qualifiziert. „Dieser Erfolg ist toll“, sagt David Müller. „Ich bin sehr zufrieden, dass unser Fohlen beim Championat fünfter wurde“. Die Kampfrichter bewerten bei einem solchen Wettstreit des besten Nachwuchses der Regionen Berlin, Brandenburg und Anhalt drei Kategorien: Typ, Körperbau, Bewegung. Zu einem guten Fohlen trägt zu 60 Prozent die Stute bei, sagt David Müller. Aber auch der Hengst muss gute Gene mitbringen. Farmers Sizilias Mutter Senzi gehört seit 2001 zum Müller-Hof. Damals entdeckte David Müller seine Pferdeliebe. Vor zwei Jahren begann er dann mit der Zucht. Die erste erfolgreiche Stute war im vergangenen Jahr Farmers Styx. Mit ihr errang David Müller Platz drei bei der Haflingerschau in Reinstedt (Sachsen-Anhalt), Platz zwei bei der Stuteneintragung im Landesgestüt Neustadt/Dosse und Platz eins bei der Stutenleistungsprüfung der Ponys im ersten Durchgang im Landesgestüt. Dabei kam Styx einmal auf die Höchstnote zehn. Während sich David Müller um die Haflingerzucht kümmert, gehört die Aufmerksamkeit seiner Frau den Shetlandponys. Mit Steinburgs Thunderstorm will sie im September zur Bundesshetlandponyschau nach Bad Harzburg. Die Müllers sind gespannt auf diesen Wettnewerb. Die Familie hat seit 2001 Pferde, seit sie von Berlin nach Zehdenick umsiedelte. Pferdebegeistert sind aber nicht nur die Eltern, sondern auch die drei Söhne Steven, Lennard und Myles. Jeder hat sein Pony. Der älteste Sohn Steven begeistert sich für den Fahrsport und bildet mit Simone Esch vom Hof Leschder in Rönnebeck ein Fahrteam. Eine Zucht finanziert sich zu einem Großteil vom Verkauf des Nachwuchses. Doch über Farmers Sizilia war die ganze Familie so stolz, dass Großvater Norbert das Fohlen gekauft hat. Mutter Senzi ist bereits wieder trächtig. Vielleicht bringt sie im kommenden Frühjahr wieder ein prächtiges Fohlen zur Welt, eines, das es von der Bewegung und dem Körperbau mit seinen Geschwistern aufnehmen kann.





